115sm.Mittag Wind weg.Kommt Nachm wiedr.Genua,Groß.Spater beide gerefft.Nacht Gr Reff2+Vorsegel fast gnz eingerollt.Tollr Sonnaufg übr StChrist mit Frikdelln.Chance auf Ankern mt Tagslicht.
Etmal 143sm. Viel Wind. Nur Vorsegel, bis auf paar Std gestern immer gerefft, unten eingerissen. Cockpit nass von Wellen. Erste Nacht kaum Schlaf weil so viele Fischer. Zweite Nacht Ruhe.
Ein kleiner Ausflug. Vom Ankerplatz in der Lower Bay paddel ich zum Nordende der Princess Margaret Bay und lasse das Paddelboard am Strand vor Jack's Beach Bar zurück. Jack's ist, wie die meisten Restaurants und Bars, geschlossen. Während es auf Barbados, Grenada und St Lucia so etwas wie eine Low Season oder Nebensaison gar nicht gibt, beginnen auf Bequia die meisten ab Juli ihre Tore zu schließen. Bis Oktober oder November sind dann die paar Locations die noch in Betrieb sind häufig nur an wenigen Tagen der Woche geöffnet (was nicht immer kommuniziert wird), oder komplett geschlossen. Am Lower Beach hat das Hotel-Restaurant Keegan's täglich geöffnet. Und ich habe inzwischen herausgefunden, dass die Baywatch Bar/Restaurant am Wochenende und "an manchen Tagen unter der Woche" ebenfalls in geöffnet ist. Ansonsten habe ich alles nur verlassen und verschlossen vorgefunden.
Vom Strand auf den Princess Margaret Trail. Das erste Stück unter der Klippe war einst ein Betonpfad direkt unter der Steilküste. Der Teil ist jetzt gesperrt und ein Holzsteg läuft ein Stück weiter draußen, aus der Abbruchzone heraus, um die Klippe herum.
Einklarieren
Pünktlich um halb neun stehe ich vor Customs & Immigration. In einer kleinen Seitengasse direkt am Strand. Ein Aushang sagt "Zurück um eins." also paddel ich zurück an Bord.
Während ich warte kommen Thomas und Birgit vorbei und laden mich auf ihren großen Katamaran zum Sundowner ein.
Hete ist es soweit. Ausklarieren mit Immigration dauert ganze fünf Minuten. Dann zurück zu Lua und Kurs Süd.
Die ersten paar Meilen merkt man den Einfluss der Pitons. Es gibt kaum Wind, der Hauch der da ist kommt aber aus allen Richtungen im ständigen Wechsel. Erst nach einer guten Stunde wird es etwas beständiger und es ist möglich länger als zwei Minuten am Stück zu segeln.
Lange kann ich nicht in Laborie bleiben. In zwei Tagen läuft meine Aufenthaltserlaubnis ab. So geht es heute weiter nach Soufriere zum Ausklarieren.
Mit "Hilfe" (für EC$10) eines Boat Boys angel ich mir eine Boje vor der beeindruckenden Kulisse der Pitons. Diesmal aber nicht zwischen den beiden Gipfeln, sondern dichter am Ort. Ich habe nur mein Paddelboard um zu den Behörden zu kommen. Und auch von hier am Malgretoute Beach im Norden des Petit Pitons ist es noch eine gute halbe Meile.
Bevor ich St Lucia im Kielwasser lasse noch ein Stopp in Laborie. Das Dinghy-Ruder, das ich hier im April verloren habe wurde an den Strand gespült und wartet auf mich.
Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen und es fühlt sich gut an, wieder in dieser schönen Bucht zu liegen. Am Strand und im Dorf werde ich mehrfach von Locals angehalten, die mich herzlich wiederempfangen.
Sammeln und Vorbereitung in Choc
Auf dem Weg nach Castries
Vor der Jury
Heute geht es zu den Annandale Waterfalls. Einer der vielen Wasserfälle auf Grenada. Und gut mit dem Bus zu erreichen.Das Dinghy lasse ich wieder bei The Cove zurück, dann geht es zum Bus nach St George.
Heute habe ich nicht nur mein Telefon, sondern auch eine richtige Kamera zum Fotografieren dabei. So lässt sich Lua viel besser finden.
Gestern wollte ich mit dem Bus nach St George's fahren um meine Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern. Die läuft nämlich am Sonntag ab.Leicht unausgeschlafen schöpfe ich nach einer Runde Schwimmen etwa fünfzehn Zentimeter Regenwasser aus dem Schlauchboot, stelle das Rigg, sammel meine Dokumente ein... und treibe zügig seitwärts mit dem Wind. Ich hab tatsächlich das Schwert an Bord vergessen.
Schnell berge ich die Fock und wickel das Großsegel um den Mast. Zurück zu Lua geht es nur mit Muskelkraft. Es weht ganz gut und in der kurzen Zeit bis die Segel geborgen und die Riemen ausgebracht sind bin ich schon ein ganzes Stück in die Bucht getrieben. Nach zwei kräftigen Zügen an den Riemen fallen die Blätter auseinander. An Backbord habe ich noch ein halbes Blatt, an Steuerbord nur einen Stock.
Sonntag, der vierte und letzte Festtag.
Die Feuerspucker sind wieder unterwegs und es werden traditionelle Tänze getanzt und Spiele gespielt. Schließlich finden sich alle Darsteller an der Seebrücke ein für ein abschließendes Gruppenfoto.
Heute ist das Wetter wieder freundlicher. Verteilt durch das Dorf wird getanzt, musiziert, altertümliche Spiele gespielt.
Nach dem gestrigen Unwetter wurde das Programm für heute etwas geändert und nach einer weiteren Zirkusdarstellung...